Deutsch für Auslandskinder

Wieder einmal ist es so weit: in Deutschland werden die Jahreszeugnisse ausgegeben, und viele deutsche Eltern im Ausland stellen sich wieder die gleichen Fragen, wie Generationen von Eltern vor ihnen. „Unser Kind geht hier in eine nicht deutschsprachige Schule. Was sollen wir nur machen, um die Deutschkenntnisse zu erhalten? Wie wird das werden, wenn unser Kind in Deutschland in die Schule gehen wird?“ Typische Mai- und Juni-Gedanken von Auslandseltern.
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Trailing spouse, mitreisender (passiver) Partner war ich ja bisher gewohnt im Netz als Bezeichnung für uns Expat Partner zu lesen. Diese fetten, provozierenden Namen konnte ich inzwischen mit Gelassenheit vorbei winken. Aber sponsored spouse zu lesen – das hatte nochmal eine etwas andere Qualität. Nachdem ich also erstmal in meinem Newsfeed über diesen Artikel rüber gescrollt hatte, scrollte ich zurück. Vielleicht in der Hoffnung, daß ich mich wohl doch verlesen hatte. Aber nein. Also las ich gezwungenermaßen den Artikel, immernoch still in der Annahme, dass die Überschrift nicht das wirkliche Thema war.
 

Der Artikel gefiel mir letztendlich doch, allerdings kam die Autorin zu dem Abschluss, dass die trailing spouse kein schlechtes Gewissen haben sollte, dass allein ihr Partner für die Miete, alle Rechnungen und alle anderen wichtigen Dinge aufkam. Vielmehr sollte sie dankbar sein, dass sie die Möglichkeit zu diesem “finanziellen Aussetzer” überhaupt im Leben hatte. Bis heute denke ich über dieses Statement nach.
 
 
 

Leben in Hülle und Fülle


 
 
Blumen

 

Meine finanzielle Abhängigkeit begann nicht erst mit unserer Entsendung, sondern einige Zeit vorher, als ich mich entschloss anstatt berufstätig zu sein, doch lieber zu Hause bei den Kindern zu bleiben. Die Kinder waren noch sehr klein und mein Gehalt niedriger als das meines Mannes, obwohl wir beide die gleiche Ausbildung haben. Jedenfalls fiel mir der Entschluss nicht leicht. Schließlich sollte sich doch mein Studium und der Schweiss der harten Arbeit irgendwann auch für mich auszahlen. Neben meinem 40 Stunden Job hatte ich auch ein Abendstudium absolviert und über zwei Jahre lang BWL gebüffelt und erreichte am Ende einen sehenswerten, sehr guten Abschluss. Alle Vorzeichen standen definitiv auf Karriere. Read more

Sind sie strapazierfähiger und psychisch belastbarer als andere Kinder?
 

Ute Limacher-Riebold ist selbst ein ATCK (Adult Third Culture Kid) und lebt seit ihrer Kindheit im Ausland. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrung arbeitet und unterstützt sie Expat Familien bei deren neuem Leben in der Fremde. Vor kurzem habe ich an einem ihrer Workshops zum Thema „Resilienz“ in Den Haag teilgenommen. In einem anschließenden Gespräch erfuhr ich, dass sie auch gezielt Workshops anbietet, in denen uns Expat Eltern erklärt wird, wie wir unseren Nachwuchs ebenfalls unterstützen können, widerstandsfähiger zu werden. Es stellte sich heraus, dass wir Expats insbesondere die vielen verschiedenen Kontexte/ Kulturen dafür nutzen können. Natürlich habe ich sie sofort gefragt, ob sie für unseren Blog und unsere Leser ihr Wissen teilen möchte. Heute schreibt sie daher auf Deutsch nur für uns:


 
 

Resilienz ist nicht angeboren, aber sie ist lernbar!


 
Resilienz in Kindern
 

Es ist ganz wichtig unsere Expat Kinder (Kinder, die im Ausland aufwachsen und öfters umziehen) dabei zu unterstützen, resilient(er) zu werden. Wenn ein Kind bspw. hinfällt hat es den natürlichen Drang wieder aufzustehen. Es kann eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein, die das Wiederaufstehen erschwert.
 
Eltern, Lehrer und das gesamte soziale und schulische Umfeld können ein Wesentliches dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen beim Wiederaufstehen zu helfen und so bei der Bildung von Resilienz zu unterstützen.
 
 
 
Egal ob es sich um schwierige Situationen in der Familie oder Misserfolge in der Schule geht. Um schwierige Herausforderungen erfolgreich zu meistern bedarf es mehrerer Faktoren. Dabei geht es nicht darum gute Noten zu schreiben oder Hochleistungen zu erbringen. Read more

Sweet Home Alabama

Olga Interview TitelUnd hier ist er nun endlich der zweite Teil unserer Baby-Talk Reihe. Beim letzten Interview hatten wir eine junge Mutter aus Istanbul. Diese Woche erzählt uns Olga, die derzeit mit Kind und Kegel in Tuscaloosa/Alabama wohnt, wie sie ihre Schwangerschaft und die ersten zehn Monate als junge Mutter in den USA erlebt…

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Mit Kids ins Ausland?
5 Tipps für einen entspannten Umzug

Vorbereitung KidsDie geeignete Schulform ist wohl eine der wichtigsten familiären Entscheidungen, die es im Vorab zu treffen gilt – sofern man mit Kindern ins Ausland geht. Erkundige dich möglichst früh danach, welche Ausbildungsmöglichkeiten im Gastland zur Verfügung stehen und nimm’ dann ganz schnell Kontakt zu potenziellen Schulen auf. Die Plätze in guten Bildungseinrichtungen sind nämlich auch im Ausland äußerst begrenzt. Über die Schulsuche hinaus ist es aber mindestens genauso wichtig, dass die Kids entsprechend ihres Alters auf die bevorstehende Veränderung vorbereitet werden. Auch wenn sie grundsätzlich vielleicht etwas flexibler auf neue Lebensumstände reagieren und extrem anpassungsfähig sein können: Auch die ganz kleinen Familienmitglieder durchleben eine große Veränderung und müssen – genau wie wir Erwachsene – erst in die neue Lebenssituation hineinwachsen. Und dabei brauchen sie unbedingt die Unterstützung ihrer Eltern.

 
 
 
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