Mehr Leichtigkeit im Expat-Alltag

BraingymHand auf´s Herz: Wie viele von Euch hatten schon einmal die Nase voll vom Expat-Leben? Haben gefühlt, wie schwierig es ist, in einem neuen Land anzukommen, wie viel Anstrengung es braucht, um sich ein einer fremden Kultur den Alltag einzurichten oder wie lange es dauert, bis man neue Freunde gefunden hat? Ohne jetzt eine Echtzeitumfrage zu starten, kann ich mir vorstellen, dass auf den verschiedenen Kontinenten mehrere ExpatPartner ihre Hand heben.

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Gehen wir für mehr als nur ein paar Wochen Urlaub in ein fremdes Land, werden wir zum Teil mit einem völlig anderen Way of Life konfrontiert. Nicht nur, dass vielleicht das Essen und das Klima ein anderes ist. Auch Lebenskonzepte, soziale Gerechtigkeit, Armut, Kriminalität oder was richtig und was falsch ist, weichen in anderen Ländern und Kulturen häufig stark von unseren Vorstellungen ab. Der Kulturschock ist eine Stressreaktion des Psyche und des Körpers auf diesen neuen Way of Life.
 
 
 
 
 
 
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Depression. Wenig beachtet und kaum angesprochen

Depressionen

„Es ist wie ein Teufelskreis. Ich muss eigentlich jeden Tag heulen, habe hier im Grunde keine richtigen Bekannten… mein Partner ist selber stark auf der Arbeit überlastet, da sein Job sehr streßig ist. Dann kommt er heim und muss sich noch meine Sorgen, fast täglich, anhören. Ich fühle mich dann noch schlechter und schuldiger. Die ganze Zeit denke ich nur an meine alte Heimat, wie schön es dort war und dann geht es mir hier noch beschissener.“ (Originalzitat aus Onlineforum)

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Kulturschock Titel

Es geschah in einer Bar im belebten Geschäftszentrum Jakartas: An einem Freitagnachmittag saß ich mit einer Kollegin bei einem Afterwork-Drink zusammen. Hinter mir lagen vier Wochen Praktikum in einem Kulturinstitut und genauso viel Wochen in Indonesien, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben war. Eigentlich wollte ich über meinen bunten Drink relaxen und mit meiner Freundin ein paar lustige Stunden verbringen.

 

Aber irgendwie ging es mir nicht gut. Die Musik in der Bar empfand ich als nervend, den Typ, der bediente, auch. Überhaupt fühlte sich meine Umgebung plötzlich unheimlich dunkel an, trotz farbenfrohen Cocktails und lebendigen indonesischen Gewusels um uns herum. Ich fühlte mich erschöpft und schlapp. Die Erinnerungen an tausend kleine ver-wirrende Begebenheiten der letzten Tage rannten durch meinen Kopf, solche wie gerade kurz zuvor im Büro: Warum schaut der eine Hausmeister immer auf den Boden, wenn er mit mir spricht? Und was reden die Leute eigentlich die ganze Zeit? Was geht jetzt hier überhaupt wieder ab? Mir wurde auf einmal klar, dass ich seit meiner Ankunft ständig damit beschäftigt war, die gegenwärtige Situation zu klären und dass das nicht mehr aufregend war wie anfangs, sondern mich ganz schön schlauchte. Druck stieg in mir auf und ich konnte plötzlich nicht mehr sprechen. „Sag mal, ist alles ok mit Dir?“, fragte mei-ne Freundin und sah mich prüfend an. Das brachte meine Augen zum überlaufen, Tränen schossen meine Wangen hinab. Nein, nichts ist ok. Alles ist furchtbar und ich muss jetzt einfach heulen! Warum, konnte ich meiner Freundin aber gar nicht sagen. Ich meinte nur noch: „Mir ist das grad alles ein bisschen zu viel.“

 

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Family

Vor einigen Wochen hatte ich in meinem Beitrag WAS EXPATPARTNER WIRKLICH BRAUCHEN darüber geschrieben, wie ich als Betroffene die Unterstützung durch den Arbeitgeber meines Mannes erlebt habe und was ich von einem idealen Programm erwarten würde. In den nächsten Artikeln werde ich nun sehr konkret auf die Herausforderungen für ExpatPartner eingehen und mögliche Erfolgsstrategien für die einzelnen Phasen des Anpassungsprozesses im Ausland aufzeigen. Wenn du also – wie ich vor einigen Monaten – zu den ExpatPartnern gehörst, die sich mit ihren Bedürfnissen ziemlich allein gelassen fühlen, solltest du weiterlesen. Denn in diesem und den nächsten Artikeln erfährst du, was du in den verschiedenen Phasen deines ExpatLebens für dich tun kannst.

 
 
 
 
 
 

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