Zugehörigkeit 2Mein heutiger Artikel ist das Resultat eines – nennen wir es mal – sehr emotionalen Momentes, den ich vor ein paar Wochen erlebt, verewigt und dann erstmal in eine Schublade ganz weit unten habe verschwinden lassen… Vielleicht aus Angst, dass er nicht in meinem Sinne gelesen würde, sondern stattdessen genau das provoziert, was dieser Blog eigentlich versucht zu verhindern. Denn diese Zeilen entstanden an einem dieser nicht so guten Tage meines Lebens als ExpatPartner, nämlich in einem Anflug von ExpatBlues. In einem Moment, den die Kulturwissenschaft als „Kulturschocksymptom“ bezeichnen würde. Weil ich aber selbst da weder zutiefst erschüttert noch lebenslang traumatisiert durch Istanbul rannte, finde ich den Begriff „Schock“ irgendwie nicht besonders treffend. Vielmehr handelt es sich ja um den Eingewöhnungsprozess in einem fremden Umfeld, der sich – wie der Begriff schon vermuten lässt – über Monate hinzieht und der mit allerlei spannenden Gefühls-Auf-Und-Abs daherkommt.

 

Naja… jedenfalls hatte ich jüngstens das zweifelhafte Vergnügen, die volle Breitseite des o.g. ExpatBlues restlos auszukosten und heute – ein paar Wochen später – möchte ich diesen Moment gerne mit euch teilen. Nicht um euch als zukünftige Expats zu entmutigen oder als resigniert abgestempelt zu werden. Sondern weil euch und mir vermutlich kein Buch, keine ausgefeilte Strategie und kein noch so tolles Entsendungstraining dieser Welt diese Gefühlsachterbahn ersparen kann.

 
 

Diesmal: „ZUGEHÖRIGKEIT“

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Die Anti-ExpatBlues-Strategie

STiftAlles, was du bisher getan hast, war einfach. Auch wenn du’s jetzt nicht glaubst. Wenn das Organisatorische erledigt ist, du deine Bleibe angemessen aufgehübscht und die Funktionsweise deines neuen Umfeldes einigermaßen geblickt hast… dann glaubst du, jetzt würde es endlich etwas ruhiger.

 

Du hast in den letzten Wochen sicherlich einen vielversprechenden Rahmen für dein neues Leben konstruiert und dazu kann ich dich nur beglückwünschen. Leider war das aber noch nicht alles! Denn jetzt kommt die Kür, es ist an der Zeit für die eigentliche Herausforderung. Nämlich deinen Rahmen mit einem echten, erfüllten Leben zu füllen und die scharfkantigen Klippen des bevorstehenden ExpatBlues ohne größere Kollisionen zu umschiffen. Oder im Notfall zumindest ein passendes Rettungsboot dabei zu haben.

 

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